Las Vegas Oktoberfest 2003 Rueckschau

Auch in 2003 wurde wieder das beruehmte Oktoberfest in Las Vegas gefeiert. Hier in Amerika wird dieses Oktoberfest in kleinerem Rahmen gefeiert und viele Restaurants und Casinos in Las Vegas laden hierzu herzlich ein. 

Auch das Gordon Biersch Restaurant und Brauerei in Las Vegas, Paradise Road, hielt sein beliebtes Oktoberfest ab.

Im und auch ausserhalb des Restaurants wurde kräftig gefeiert.

Beliebter Treffpunkt war der gross angelegte, mit weissem Lattenzaun eingegrenzte Biergarten, in dem sich viele Besucher einfanden.

Die Tische hübsch mit weissblau karierten Tischdecken nach bayerischer Art dekoriert. Überall amerikanische, deutsche und natürlich bayerische Fahnen. Rundherum gabs Buden mit leckeren Grillwürsten mit Sauerkraut, Hamburger, Hot Dogs, Sandwiches und vieles mehr. Dazu eine frische Mass Festbier vom Fass. Was will man mehr.

Eine Sechs-Mann-Kapelle sorgte für die notwendige musikalische Unterhaltung, allerdings nicht mit typischer bayerischer Blasmusik und manch einer wagte sogar ein Tänzchen.

Für die Sicherheit waren genügend Deputies anwesend, welche auch gern bereit waren, mit Gästen für ein Foto zu posieren. 

Ein Service besonderer Art wurde von den Designated Drivers angeboten: Für umgerechnet 40 Euro fahren sie Festbesucher, die selbst nicht mehr fahrtüchtig sind, in deren eigenem Auto nach Hause. 

So kommt jeder sicher nach Hause, ohne Führerscheinentzug und mit heilem KFZ.

Dieses Oktoberfest bei Gordon Biersch ist eher für Erwachsene als Kinder geeignet, da auch  entsprechende Karusells und Spielgeräte fehlen.

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Deutsch-Amerikanischen Club im Norden von Las Vegas am East Lake Mead. Auch hier wird das Oktoberfest drei Tage lang im speziellen Biergarten gefeiert, allerdings nicht bis spät in die Nacht hinein, sondern nur bis 22.00 Uhr, am Samstag bis 23.00 Uhr. Dann wird im Clublokal weitergefeiert. Der Biergarten wurde hübsch gestaltet mit amerikanischen und bayerischen Flaggen, grünen Girlanden und als Dach ein riesiges Netz der Armee, an welchem Bierflaschen aus Plastik hingen. 

Obwohl überwiegend ältere Besucher anwesend waren, liessen diese es aber umso mehr krachen. Ja so richtig bayrisch gings her. Auf der Bühne eine Volkstanzgruppe, die Mädl im feschen Dirndl, die Buam in knackigen Lederhosen. Ein Alleinunterhalter spielte Walzer, Polka, Dreher und vieles mehr. Dazu führte die Tanzgruppe Tänze, wie den Landler, das Mühlradl und den Watschentanz vor.

 

Die gstandenen Männer legten einen heissen Schuhplattler aufs Parkett, dass man am liebsten selbst mitgetanzt hätte. Kräftig mitgesungen wurde bei “Rosamunde“.Interessant unter den Getränken waren die importierten Biersorten, darunter Franziskaner Hefeweizen, Spaten Pils,  Becks Bier, Warsteiner. Auch einige Schnäpse wurden angeboten, wie der beliebte Jägermeister und Feigling Pflaumenschnaps. Natürlich wurden auch Soft Drinks wie Cola, Limonade, Wasser ausgegeben. Zum Essen gabs Bratwürstl mit Sauerkraut, Blaukraut, und Kartoffelsalat, Reiberdatschi mit Apfelkompott . 

Schön anzusehen war dieser „Bayer“ in fescher Tracht, mit Hut und Gamsbart, Pfeife rauchend und den Masskrug in der Hand, der sich sodann aber als waschechter Amerikaner entpuppte. 

Die Amerikaner denken bei Deutschland sofort an Bayern. Dieses Deutsch-Amerikanische Oktoberfest wurde noch so richtig bayrisch gefeiert, Alt und Jung tanzten unermüdlich und die Veranstalter gaben sich alle Mühe, damit jeder zufrieden sein konnte.

Einen Überblick über alle jaehrlichen Oktoberfest Aktivitäten bietet die Webseite www.lasvegasoktoberfest.com.

      

Fotos: Rosmarie V.R. Pfister     Bericht: Rosmarie V.R. Pfister

       

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